Dem vierzehnten Infanteriebataillon wurde vor einigen Tagen zugetragen, dass es bereits seit einiger Zeit eine kampfwillige Miliz unter den Verlassenen gibt. Der Kommandant höchstselbst machte sich ein Bild von der Einheit und war der Auffassung, dass eine gemeinsame Übung sinnvoll wäre, um die militärischen Fähigkeiten der hochmotivierten Verlassenen zu testen und die der königsblauen Gardisten aufzufrischen.
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Seuchenfaust und Lordaerons Vierzehntes gemeinsam in Linie angetreten. Einige Schaulustige folgten der Übung aus sicherer Entfernung. |
Gesagt, getan. Vor etwa über einer Woche trafen die Verlassenen der Seuchenfaust in Lohenscheit ein. Kommandant Stundenruf hatte eine komplexe Übung vorbereitet. Dabei sollte Kommissar Nivelig eine Schlüsselrolle zufallen. Als erfahrener Kommissar meldete sie sich total freiwillig für die geübte Befreiungsaktion. Dazu sollte sie sich an einen gefährlichen Ort begeben und auf die heldenhafte Befreiung durch die Gardisten und Verlassenen der Seuchenfaust warten.
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Links: Leutnant Nivelig führt den Trupp Vierzehnten Rechts: Hauptmann Garam mit der Seuchenfaust |
Nach einer allgemeinen Ansprache verlegten die beiden Truppenverbände gemeinsam ins Vorgebirge. Dort wurde zunächst geübt, eine Straße zu sichern. Kommissar Nivelig verließ anschließend die Truppe, um sich an den Übungsort zu begeben. Kommandant Stundenruf übergab das Kommando über die Gardisten an Leutnant Nivelig und über die Miliz wieder an Hauptmann Garam.
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Kommandant Stundenruf übergibt das Kommando: Der Hauptmann und Leutnant sprechen sich umgehend ab. |
Nach einer kurzen Absprache begann die Operation und die Truppe begann den Aufstieg ins Alteracgebirge. Kommissar Nivelig sollte in einem zwielichtigen Viertel von Strahnbrad sich befinden. In sicherer Entfernung wurden einige Späher vom Vierzehnten und der Seuchenfaust ausgesandt, um den Kommissar aufzuspüren. Es dauerte nicht lang bis sie sie fanden. Der Hauptmann und der Leutnant entschieden sich die Zielperson nur mit einem kleinen Trupp zu extrahieren, während der größere Truppenverband außerhalb der Stadt wartete.
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| Kurz vor dem Alteracgebirge werden die glücklichen Späher auserwählt und vorgeschickt. |
Als der Kontakt zu Kommissar Nivelig hergestellt wurde, erschien zunächst alles ruhig. Doch beim Verlassen des Gebäudes eskalierte die Lage dann. Aus dem Hinterhalt wurde der Extraktionstrupp von einigen Schleichern angegriffen. Die Gruppe reagierte hektisch und etwas unkonzentriert. Die anderen Truppenteile erfuhren viel zu spät vom Angriff. Glücklicherweise gelang es trotzdem Kommissar Nivelig sicher zu den größeren Truppenteilen zu geleiten. Doch die Schleicher ließen nicht ab. Es begann eine unkoordinierte Rückverlegung aus dem Alteracgebirge.
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| Es ist zwar keine Explosion im Hintergrund, aber Argus geht auch. |
Zwischenstation war dann kurz Tarrens Mühle. Kommandant Stundenruf ließ den Soldaten aber keine Ruhe und pochte auf die Ausführung: Und das war die Rückverlegung nach Lohenscheit. Die Attentäter hatten sich jedoch nicht zurückgezogen und attackierten weiterhin unablässig den Trupp. Es kam dabei zu einigen Verletzten. Die Schleicher hingegen waren schwer zu greifen, zogen sie sich doch stets wieder in den Wald zurück.
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| In einem Graben vor Strahnbrad sammelt sich der Großteil der Truppe. Die Späher sind bereits unterwegs. |
Es offenbarte sich, dass die Soldaten noch einiges an Übung brauchten, um eine geordnete Rückverlegung in Verteidigungsformation durchzuführen. Nichtsdestotrotz kam der Trupp letztendlich vollzählig in Lohenscheit an, da die Angriffe ab dem Silberwald rasch zurückgingen. Die Übung wurde durch den Kommandanten als lehrreich bewertet, auch wenn er, mal wieder, höchst unzufrieden mit der Ausführung war.
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Eilige Rückverlegung aus dem Alteracgebirge. Der gute Beobachter sieht Kommissar Nivelig und drei Schleicher. |
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| Nach dem Sammeln erscheinen die Soldaten wieder gefasst... bis zum nächsten Angriff. |
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